Kriterium in Lohne
Sonntag 27.09.2015 in Lohne, Im Gleisbogen

 

Das kleine Feld der Elitefahrer auf der Strecke

 

27.09.2015, Lohne: Rennbericht
Die neue Runde in Lohne ist nur etwas über 500 m lang bzw. kurz. Zwar können die Kurven schnell gefahren werden, aber es gab trotzdem nicht die sonst üblichen hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten. Am Wetter lag es auch nicht, denn die Sonne schien bei milden Temperaturen und schwachem Wind.
Allerdings waren die Fahrerfelder in den einzelnen Rennklassen mit 7 bis 12 Teilnehmern doch sehr klein. Dies hatte zur Folge, dass teilweise sehr taktisch gefahren wurde. Neben Bummelphasen gab es heftige Tempoverschärfungen vor den Wertungssprints und bei Ausreißversuchen. In allen Rennen hatten die Sieger Rundenvorsprung auf das kleine Feld.

 

Senioren 2

Christian Schürmann mit Übersicht auf der Strecke

 

Dirk Schulte macht sich um das Tempo verdient

 

Das insgesamt schnellste Rennen des Tages zeigten die Senioren 2. Guido Helmer versuchte von Anfang an in gewohnter Manier den anderen wegzufahren. Aber alle waren wachsam, sodass der Einzelvorstoß nicht gelang. Es bildete sich aber eine Vierergruppe, bestehend aus Matthias Sterly, Bernd Brune, Guido Helmer und Christian Schürmann. Obwohl die Verfolger um den Anschluss kämpften, u.a. auch Dirk Schulte von der RRG, gelang den Ausreißern der Rudengewinn. Der Sieger konnte also nur noch aus der Ausreißergruppe kommen. Es siegte schließlich Matthias Sterly als erfolgreichster Punktesammler vor Bernd Brune. Guido Helmer holte bei der letzten Wertung noch 4 Punkte und schaffte somit Platz 3 vor RRG-Fahrer Christian Schürmann.

 

 

Senioren 3

Dietmar Gnoth vor Sven Harter und David Azizi

 

Im kleinsten Feld des Tages mit nur 7 Fahrern waren die Senioren 3 auf der Strecke. Vier davon fuhren für das KMO-Team von Gery Meiß. Der Chef selbst fuhr dann auch gleich die erste Attacke und bereitete den Weg für Favorit Viktor Slavik vor. Dieser schloss nach einigen Runden Alleinfahrt von Gery Meiß mit einem beherzten Antritt auf. Beide fuhren bis zum Rundengewinn als Zweierteam. Die Teamkollegen Sven Harter und Andreas Leschert hielten die drei anderen Fahrer in Schach. Dietmar Gnoth von der RRG konnte sich der Übermacht auch nur ergeben. Viktor Slavik war so gut drauf, dass er gleich noch einen Rundengewinn vollzog. Danach gab er Ruhe, sodass Sven Harter und Andreas Leschert die Bühne für sich hatten und die letzten Runden vor dem Feld fuhren. Den letzten Sprintsieg holte sich Sven Harter und kam als Gesamtdritter hinter Gerald Meiß noch aufs Podium.

 

 

Senioren 4

Klaus Neuhaus vor Bernhard Schröder, Bernd Hesse und Helmut Philipp

 

Für die Senioren 4 gab es in Lohne ein separates Rennen, was eher selten vorkommt. Die Fahrer 60+ konnten sich also in einem fairen Wettkampf untereinander messen.
Natürlich beobachteten alle den Favoriten Gerhard Hack. Trotzdem gewann er die erste Wertung vor Klaus Neuhaus von der RRG. Und pötzlich und eigentlich auch nicht geplant war er alleine vor dem Feld. Gerhard Hack zog durch und vergrösserte seinen Vorsprung. Tempobolzer Heinz-Werner König hatte einen kleinen Satteldefekt und konnte nicht gleich folgen. Nachdem er sich aber mit seinem verschobenen Sattel arrangiert hatte, setzte er zu einer imposanten Verfolgungsjagd an. Niemand sonst wolte oder konnte sich ihm anschließen. Heinz-Werner König holte Gerhard Hack tatsächlich ein und beide kamen dann auch schnell zu einem Rundengewinn.
Zwischenzeitlich hatte Ekkehard Heinicke aus Magdeburg einen Radschaden, den er innerhalb von zwei Runden beheben musste, um keinen Rundenrückstand zu bekommen. Er schaffte es gerade so, musste sich aber ca. 200m wieder an das Feld herankämpfen. Trotz diieser Kraftanstrengung versuchte er aber zusammen mit u.a. Klaus Neuhaus und Bernhard Schröder von der RRG wieder an die Ausreißer heranzukommen. Dies gelang allerdings nicht. Heinz Bandener, der sich gerade auf die Bahnweltmeisterschaft der Senioren vorbereitet, konnte aber alleine dem Feld wegfahren. Er lag nun rundenlang alleine vor dem Feld und konnte so fleißig Punkte sammeln. So wurde er hinter Gerhard Hack und Heinz-Werner König Dritter. Helmut Philipp zeigte eine kämpferische Leistung, blieb aber wie auch Bernhard Schröder ohne Punkte.

 

 

Elite KT und A, B, C

Ralf Schöllhammer (blau) gewinnt den letzten Sprint knapp vor Bent Meschkat (schwarz)

 

Beim Elite-Rennen waren nur sehr bescheidene acht Fahrer am Start. Dies hatte zur Folge, dass zunächst niemand richtig Tempo machen wollte. Teilweise wurde für Rennverhältnisse recht gemütlich gefahren. Zum ersten Sprint hin wurde es dann aber schnell, den Christoph Dargatz vor Thomas Hannöver gewann. Die zweite Wertung gewann Masters-Fahrer Ralf Schöllhammer vor Bent Meschkat. Dieser holte sich dann die beiden folgenden Wertungen. Zwischenzeitliche Ausreißversuche hielten nie länger als zwei Runden. Die anderen Fahrer setzten immer energisch nach.
Zur Hälfte des Rennens gelang es aber Christoph Dargatz doch, sich von seinen Mitstreitern erfolgreich abzusetzen. Um den Rundengewinn zu schaffen, musste er allerdings sehr viel Kraft investieren, denn das verfolgende Feld machte ordentlich Tempo. Julius Mundt war sehr aktiv und fuhr einige Runden alleine vor dem Feld. Kurz vor Schluss konnten sich noch einmal Felix Wigger und Julius Mundt aus dem Feld lösen. Beide waren sich einig und hielten den Vorsprung bis zur vorletzten Wertung. Diese holte sich Felix Wigger souverän. Bei der letzten Wertung war wieder, aber sehr knapp, Ralf Schöllhammer der Schnellste. Bent Meschkat war minimal unterlegen und kam so nur auf Platz 3.

 

 

Anfahrt

 

Weg zur Dusche

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