Kriterium in der Wüste
Sonntag, 17.07.2016, Startort: Osnabrück-Sutthausen (Industriestr.)

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19.07.2016, Osnabrück: Fotos vom Renntag
In der Galerie steht eine umfangreiche Fotoauswahl von allen Rennen des Tages bereit. Mit Klick auf den folgenden Bildstreifen oder das Titelfoto gelangt man direkt dort hin.




Beeindruckendes Teilnehmerfeld beim Eliterennen

17.07.2016, Osnabrück: Gutes Wetter und viele Starter in Sutthausen

Insgesamt haben sich am Sonntag in Sutthausen 124 Radsportler in fünf Rennklassen an den Start gestellt. Die Straßen waren trocken und alles lief reibungslos ab. Wegen des starken Gegenwindes auf der ansteigenden Zielgeraden, waren die Rennen überwiegend nicht ganz so schnell wie im letzten Jahr.


Rennberichte

Schüler U15

Jan-Marc Temmen hat bei der U15 alle Sprints gewonnen.


Diesmal wurde auch ein Schülerrennen U15 angeboten. Um den Nachwuchs zu fördern, zählte es zum Niedersachen Schüler-Cup 2016. Von den neun Startern kamen mit Jarno-Tamme Kelzewski vom TUSPO Weende Göttingen und Ole Geisbrecht aus Langenhagen nur zwei Sportler aus Niedersachsen. Möglicherweise waren alle anderen potentiellen niedersächsischen Starter wohl schon in den Sommerferien. Aber zusammen mit den Schülern aus NRW gab es trotzdem ein schönes Radrennen. Es zeigte sich schnell, dass heute Jan-Marc Temmen vom Pulheimer SC unschlagbar war. Zunächst gewann er alle Wertungen klar im Spurt und vor der letzten Wertung fuhr er den anderen auch noch auf und davon. Janis Kommnick aus Herford, Finn Westhues aus Emsdetten und Ole Geisbrecht aus Langenhagen lieferten sich packende Sprints um die Plätze. Janis Kommnick wurde glücklicher Zweiter vor Finn Westhues und Ole Geisbrecht. Carlotta Voß aus Unna konnte zwar gut mit den Jungs mithalten, aber im Sprint reichte es dann doch nicht ganz.




Senioren 2


Dicht an dicht geht es bei den Senioren 2 durch die enge Kurve.

Die Teilnehmerzahl bei den Senioren 2 war mit 16 nicht ganz zufriedenstellend. Es wurde trotzdem ein ordentliches Tempo gefahren und nicht groß taktiert. Bei den ersten drei Wertungsabnahmen war Christian Hamburg jeweils der Schnellste. Stefan Wittwer und Lars Geisler holten sich die nächsten Punkte. Ab Wertung 3 mischte auch noch Werner Grundkötter aus Bielefeld vorne mit. Vor der vorletzten Wertung, etwa 16 Runden vor Schluss, trat Lars Geisler unwiderstehlich an. Nur Wilfried Schlecht aus Braunschweig schaffte es noch, sich an sein Hinterrad zu heften. Beide holten dann eine halbe Runde Vorsprung auf die Verfolger heraus. Wertung 6 ging an Lars Geisler vor Wilfried Schlecht und Stefan Wittwer im Feld. Lars Geisler legte auf den letzten Runden noch weiter zu, so dass Wilfried Schlecht das Hinterrad nicht mehr halten konnte und ins jagende Feld zurückfiel. Kein Wunder bei getretenen 550 Watt. Lars Geisler holte sich mit großem Vorsprung auch die letzte Wertung. Aber es reichte trotzdem nur zum dritten Platz, denn die besten Sprinter und fleißigen Punktesammler Stefan Wittwer und Christian Hamburg hatten im Ziel mehr Punkte auf ihrem Konto und belegten Platz 1 und 2. Unser Lokalmatador Christian Schürmann holte sich zwar einen Sprintpunkt, aber er gab zwei Runden vor Schluss auf und kam so nicht in die Wertung. Unser Crossfahrer Heiko Nordmann zeigte eine respektable Leistung, hielt bis zum Ziel durch und kam auf Platz 12.





Senioren 3

Bernd Brune und Stephen Lange bei den Senioren 3 auf Beobachtungsposition im Feld.

Im Rennen der Senioren 3 wurde ein konstant hohes Tempo gefahren, was sich dann auch im höchsten Tagesschnitt aller Rennen gezeigt hat. Überraschender Weise hat kein Fahrer das Rennen vorzeitig beendet oder wurde überrundet. Die spurtschnellsten Fahrer bei den ersten Wertungen waren Dirk Trautmann, Sven Harter und Viktor Slavik. Bernd Brune konnte sich erst bei Wertung 3 vorne platzieren. Wertung 4 ging nach einem Vorstoß an Matthias Hofmann vor Frank Schöpe. Peter Rohde aus Bramsche konnte bei drei Wertungen jeweils einen Punkt ergattern. Vor der letzten Wertung führte Dirk Trautmann mit 16 Punkten vor Bernd Brune, der es auf mittlerweile 10 Punkte gebracht hatte. Aber die Plätze waren keinesfalls gesichert, denn kurz vor Rennende konnte sich Viktor Slavik zusammen mit Achim Janke am Hinterrad noch vom Feld absetzen. Die letzte Wertung mit doppelter Punktzahl ging klar an Viktor Slavik vor Achim Janke. Jetzt war klar, dass Dirk Trautmann nur noch siegen konnte, wenn er den Sprint des Feldes gewinnen würde. Das gelang ihm aber nicht, und so fiel er auf Platz 2 zurück. Bernd Brune schaffte mit letzter Kraft noch Platz 4 in der Schlusswertung. Damit rettete er den dritten Platz vor Achim Janke. Von der RRG waren Dirk Schulte und Crossfahrer Stephen Lange am Start. Beide konnten sich problemlos im Feld behaupten. Zu Sprintpunkten reichte es aber nicht.






Senioren 4

Lydia Wegemund bestimmte das Rennen bei den Senioren 4

Da kein Frauenrennen angeboten wurde, hatten sich drei Rennfahrerinnen regelgerecht für das Rennen der Senioren 4 eingeschrieben. Die Rennen mit Frauenbeteiligung werden für die Männer häufig unberechenbar, da sie ihre Leistung nicht richtig einschätzen können. So war es auch in diesem Rennen. Zunächst fuhr Christiane Stefanic von Germania Hamburg forsch vorne raus. Niemand konnte oder wollte ihr folgen. So holte sie sich die erste Wertung und 5 Punkte. Dietmar Gnoth kam im verfolgenden Feld auf Platz 2. Als Christiane Stefanic wieder eingeholt wurde, tat es ihr Lydia Wegemund vom RSV Gütersloh gleich. Mit dem zurückgefallenen Lutz Lehmann aus Berlin im Schlepptau vergrößerte sie kontinuierlich den Vorsprung auf das Feld. Sie holte sich die Wertungen 2 und 3 mit jeweils 5 Punkten. Vereinskollege Oliver Dütz hielt sich vorne im Feld auf, leistete allerdings keine Nachführarbeit. Dorothee Janke und auch wieder Christiane Stefanic hatten mehrmals versucht, zu ihrer Rennfahrerkollegin vorzufahren. Letztlich reichte hierzu aber die Kraft nicht. Kurz vor der vierten Wertung holte die Ausreißerin tatsächlich das Feld ein und erzielte einen Rundengewinn. Der Sieg war ihr also nicht mehr zu nehmen. Wahrscheinlich hatte niemand von den Senioren 4 damit gerechnet, dass ihr Stehvermögen für einen Rundengewinn ausreichen würde. Wertung 4 holte sich mit einem Überraschungsvorstoß Klaus Niepenberg vor Manfred Schöndelen. Nach vollzogenem Rundengewinn stürmte Lydia Wegemund gleich wieder nach vorne und bestimmte das Tempo im Feld. Wieder wollte oder konnte kaum jemand an ihrem Hinterrad fahren. Mit Urgestein Wolfgang Harter und Oliver Dütz im Windschatten fuhr sie erneut dem Feld davon. Beide Begleiter hatten mit dem angeschlagenen Tempo sichtlich ihre Mühe. Im Endspurt konnte Oliver Dütz die Ehre der Männer retten und holte sich mit seinem Sieg 10 Punkte und somit Platz 2. Platz 3 ging an Peter Schäpermeier. Bester RRG-Fahrer war Dietmar Gnoth auf Platz 8. Klaus Neuhaus wurde Dreizehnter. Helmut Philipp kam mit 3 Runden Rückstand ins Ziel.





Männer B, C

Jan-Martin Maas und Alexander Schlenkrich können sich kurz vor Rennende vom Feld absetzen.

Das Feld der Klasse Männer B, C war mit 51 Startern beeindruckend groß. Der Kampf um die Sprintpunkte dürfte also nicht ganz einfach werden. Zu beachten waren auf jeden Fall die Teams aus Gütersloh und Steinfurt. Sprintschnellster war bei der ersten Wertungsabnahme Michael Eilting aus Steinfurt vor seinem Mannschaftskollegen Marius Eckert. Bei Wertung 2 war Markus Regenbogen vom Berliner SV ganz vorne. Im weiteren Rennverlauf bildeten sich immer wieder kleine Ausreißergruppen, die aber allesamt vom aufmerksamen Feld gestellt wurden. Die ersprinteten Punkte verteilten sich bis zur vorletzten Wertung auf 17 Fahrer. Mehrere Fahrer hatten vor der letzten Wertung noch die Chance auf den Sieg. Kurz vor Rennende konnten sich mit Jan-Martin Maas vom RSV Gütersloh und Alexander Schlenkrich vom HRC Hannover noch zwei Fahrer vom Feld lösen. Mit guter Zusammenarbeit hielten sie ihren Vorsprung bis ins Ziel. Da Jan-Martin Maas den Sprint gewann und 10 Punkte holte, schaffte er mit Platz 3 gerade noch den Sprung aufs Treppchen. Sieger wurde Philipp Bartsch aus Steinfurt, der sich zuletzt noch 4 Punkte sicherte und damit dafür sorgte, dass Daniel Pankoke aus Bielefeld nicht mehr an ihm vorbeiziehen konnte.









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